Feldküche von Apotheker entwickelt

Feldküchen wurden entwickelt um größere Menschenmengen autark und kostengünstig zu versorgen.

Die Geschichte der Feldküchen geht offiziell auf das Jahr 1850 zurück, in dem die Hamburger Apotheker Heinrich und Theodor Zeise den Feldkochherd zum Patent anmeldeten. Und das bereits 42 Jahre vor Fissler, dem die Entwicklung der Feldküche - umgangssprachlich Gulaschkanone - über lange Zeit zugeschrieben wurde.

Karriere beim Militär

Der ursprüngliche Feldkochherd war ein großer Druckkessel, auf einem Handkarren montiert. Fissler entwickelte daraus den Feldkochherd, der in einem Pferdegespann verbaut wurde und im 1. Weltkrieg eine spürbare Verbesserung der Versorgung der Armee mit sich brachte. Er diente damals als Kochkessel und sicherlich auch der Heißwasserversorgung und damit auch der Hygiene.

Wo im 1. WK die Feldkochherde noch auf Holzrädern hinter Pferdegespannen gezogen wurden, bekamen mit der zunehmenden Motorisierung die Küchen dann auch eine Gummibereifung.

Das Küchenkonzept blieb jedoch über viele Jahrzehnte unverändert, d.h. Holzbefeuerung und Kochkessel dominierten den Speiseplan. Aus der Geschichte heraus war die Feldküche damals vornehmlich für die Zubereitung von Suppen und Eintöpfen konzipiert. Den Speiseplan dominierten Hülsenfrüchte, weil diese leicht gelagert und transportiert werden konnten.

Innovation durch Haas & Sohn

Über Jahrzehnte hinweg blieb das Konzept der Feldküche relativ unverändert, gleichwohl natürlich technische Neuerungen wie der Dieselbrenner zur Befeuerung zum Einsatz kamen.

Küchen wie die Progress 57/4 der Bundeswehr oder die FKÜ 100/57 der NVA ähnelten im Grundgedanken über Jahrzehnte allen anderen Küchen, die auf den Markt kamen.

Einen entscheidenden Durchbrauch in der Entwicklung brachte erst Haas & Sohn, die als führender Hersteller von Kaminöfen einen gut funktionierenden Backofen in ihren Küchen verbauten. Edelstahlkessel lösten die bis dahin übliche Aluminiumkessel ab, Bratpfannen ermöglichten einen deutlich umfangreicheren Speiseplan und in späten Modellen wurde sogar eine Friteuse zum Einsatz gebracht. Als Feuerquelle gewann in diesem Zeitraum auch der Gasbrenner zunehmend an Dominanz.

Da die Küche aber nie Einzug bei der Armee halten konnte und damit in nur relativ geringen Stückzahlen gebaut wurde, wurde die Produktion in den frühen 80er Jahren wieder eingestellt.

Kärcher dominiert die Feldküchenlandschaft

Nur wenige Jahre danach bekam Kärcher den Auftrag für die Bundeswehr die heutige Kärcher TFK 250 in größerer Stückzahl zu bauen. Wer jemals eine Haas & Sohn direkt neben einer Kärcher TFK 250 im Vergleich sehen konnte, wird unverkennbare Übereinstimmungen finden.

Seit Produktionsbeginn der Kärcher TFK 250 blieb diese über viele Jahre konkurrenzlos, nur das kleinere Modell aus dem Hause Kärcher, die Kärcher Modulfeldküche MFK konnte eine solide Position auf dem Feldküchenmarkt einnehmen.

Alternativen zur Kärcher TFK 250

Obwohl mehrere Hersteller aus dem chinesischen Raum versuchten, die Kärcher TFK 250 billig zu imitieren, blieb es bei eher minderwertigen Produkten. Ein interessanter Ansatz als Alternative zur Kärcher TFK 250, bzw. Kärcher MFK ist die MVFKN250, die gerade auf den Markt kommt und von Qualität und Preis besticht.

Feldküche MVFKN 250 Feldküchencenter Weißenfels